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Tipps für Praktiker

Freitag, 13. November 2009

Neue Stellenbörse der degepol

MitarbeiterDie degepol als Berufsverband der Politikberater in Deutschland hat in den letzten Tagen einen neuen Stellenmarkt gestartet. Dieser teilt sich auf in die Rubriken Angebote, Gesuche und Praktika. Anzeigen können - auch unter Chiffre - direkt bei Anna Sievers anna.sievers(at)degepol.de aufgegeben werden. Der Service ist kostenfrei, also bitte tragen Sie zum Gedeihen der neuen Stellenbörse bei.

Mittwoch, 11. November 2009

Das Studienangebot der Quadriga Hochschule Berlin

ReichstagskuppelMit der Quadriga Hochschule Berlin ist jüngst ein Akteur auf den Plan getreten, der mit hohem Marketingeinsatz und namhaften Unterstützern auch Public Affairs Managern Weiterbildungsangebote macht.
Die private Hochschule gliedert sich in drei Fachbereiche: Management & Economics, Corporate Communications und Politics & Public Affairs. Die drei Studiengänge führen zu einem Master Communication of Leadership bzw. zu MBAs Communications & Leadership und Public Affairs & Leadership. Betreuer des Fachbereichs Politics & Public Affairs ist Dr. Thorsten Hofmann von der Agentur PRGS. Alle Studiengänge richten sich an Experten ihres Bereichs mit erstklassiger akademischer Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung. Die Studenten sollen sich durch das Studium für Führungspositionen qualifizieren. Alle Studienplätze werden über ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren vergeben. Pro Studiengang und Jahr stehen maximal 18 Plätze zur Verfügung. Das Studium selbst kann berufsbegleitend absolviert werden, hat jedoch auch Präsenzzeiten, ggf. auch im Ausland. Die Dauer beträgt einheitlich 18 Monate; der erste Bewerbungsschluss ist Mitte Januar 2010. Die Kosten liegen je nach Studiengang zwischen 19.000 und 26.000€; es gibt jedoch verschiedene Stipendien.
Der MBA Public Affairs & Leadership setzt sich aus den zehn Modulen Communication Circle, Legislation and Policies: Basics, Representation of Interests, Public Affairs Basics, Economy for Political Managers, Finance. Political Marketing, European Law – European Union, Political Management und Political Campaigning zusammen.

Montag, 2. November 2009

12 Tipps für effektives Lobbying

  1. Eigene Interessen klar ansprechen
  2. Teil des Entscheidungsprozesses sein
  3. Den Entscheidungsfindungsprozess und seine Details verstehen
  4. Politisch denken
  5. Politische Argumente unabhängig untermauern
  6. Zielgruppe kennen
  7. Alle Stakeholder in den Dialog einbeziehen
  8. Menschen zum Handeln motivieren
  9. Alle relevanten Kommunikationskanäle nutzen
  10. Vielfalt erkennen und akzeptieren
  11. Kompromissbereit sein
  12. Kreativ und einprägsam agieren
Quelle: Burson Marsteller

Dienstag, 29. September 2009

99 Tipps für’s Reputationsmanagement

LautsprecherBei Weber Shandwick bin ich auf 99 Tipps für erfolgreiches Reputationsmanagement (englisch) gestoßen. Auf die Übersetzung verzichte ich an dieser Stelle; sie würde den Rahmen des Blogs sprengen. Empfehlung stattdessen: Ausdruck für die Wand über dem Schreibtisch!

Montag, 14. September 2009

Der ideale Lobbyist

LeserAuf einer Veranstaltung des PRVA hat Mag. Michael Goldinger, österreichischer Geschäftsführer von FIPRA - Finsbury Policy & Regulatory Advisers, das Bild des idealen Lobbyisten gezeichnet.
Diesen zeichnen aus:
  • ein gutes persönliches Standing
  • eine solide Vertrauensbasis zu seinem Auftraggeber
  • umfassendes Wissen über Strukturen, Hierarchien und Prozesse
  • Kenntnis der Entscheider und ihrer Informationsbedürfnisse
  • Insider-Wissen
  • hohes Maß an Diskretion
  • fundierte Ausbildung, gute Menschenkenntnis, interkulturelles Know-how und Mehrsprachigkeit
  • persönlicher Zugang zu den relevanten Personen
Die Präsentation zum Thema gibt es beim PRVA.

Donnerstag, 3. September 2009

Erst Abmahnung dann Krise

recht_01Ethority hat gerade sehr anschaulich beschrieben, wie der Sportartikelhersteller JAKO durch die Abmahnung eines Bloggers direkt in die kommunikative Krise geschliddert ist.

Wie lässt sich so etwas vermeiden?
  1. Mahnen Sie niemals einen Blogger ab (außer Punkt 3 trifft zu)
  2. Wenn Sie ein Problem mit einem Blog- oder Forumsbeitrag haben, rufen Sie den Betreiber an und klären das im persönlichen Gespräch.
  3. Sollte eine offensichtliche Rechtsverletzung vorliegen, die Ihr Geschäft wirklich schädigen wird, übernehmen Sie die Kosten für die Abmahnung selbst. Dann droht dem Blogger wenigstens nicht der Ruin und Ihnen der Reputationsschaden.
  4. Halten Sie engen Kontakt zu Ihren Juristen. Nicht jeder hat ein Gespür für Kommunikation.
  5. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kritiker Sie erst anrufen, bevor Sie etwas veröffentlichen.

Dienstag, 23. Juni 2009

Mit Greenwashing direkt in die Krise

ApfelIn den USA und Kanada sehen sich viele Unternehmen mit Klagen wegen Greenwashings konfrontiert. Was in der Marketing-Kommunikation noch gut aussah, wird in der Krisen-PR zu einem veritablen Problem. Terra Choice hat in einer Studie festgestellt, dass die Zahl grüner Produkte binnen zwei Jahren um 79 Prozentpunkte gewachsen ist. Gleichzeitig waren von mehr als 2.000 als grün bezeichneten Produkten 98% weniger grün als die irreführenden Werbebotschaften der Industrie vermitteln wollten. Diese Art von Kommunikation verstößt gegen die Richtlinien der Wettbewerbsbehörden. Es gibt bereits den feststehenden Begriff der „greenwashing litigation“ – verbunden mit der entsprechenden Litigation-PR, wenn es denn im schlimmsten Fall zu einem Gerichtsverfahren kommt. Diese Erfahrung konnten jüngst S.C. Johnson & Son Inc., Procter & Gamble Co., Colgate-Palmolive Co. sowie American Honda Motor Co. machen. Teilweise handelte es sich bei den Klagen um Sammelklagen.
Was können Unternehmen gegen diesen Trend, der sich nicht nur im angelsächsischen Bereich abzeichnet, tun? Wenn ein Produkt als nachhaltig beworben wird, muss es das auch sein. Kommunikatoren sollten sich innerhalb ihres Unternehmens dafür die Belege geben lassen. Hier ist ein strikter Freigabeprozess erforderlich. Es ist sicher nicht falsch, die entsprechenden Fakten auch so zusammen zu fassen, dass sie bei Anfragen von Kunden herausgegeben werden können. Schließlich wollen die Kunden wissen, ob eine Aussage auch stimmt. Dabei ist bei aller Wissenschaftlichkeit auf Verständlichkeit zu achten: Reputationsschäden bei Produkten, die eigentlich nachhaltig sind, aber missverständlich kommuniziert wurden, hat es bereits gegeben.

Donnerstag, 18. Juni 2009

13+

AlarmKlaus Eck hat 13 große Social Media Fails aufgelistet, bei denen Aktivitäten im Web 2.0 direkt in die Krise-(nkommunikation) führten. Über Amazon, Belkin, Deutsche Bahn, Dominos Pizza, Electronic Arts, Facebook, Ford, Kemper Trautmann, Motrin, Ryanair, Starbucks, Skittles, SPD und Vattenfall hinaus fallen mir noch ein: Cisco, Ryanair, Virgin Atlantic, Wal Mart, Kiva, Molson, Target Rounder, Sony... Ich glaube, Klaus Eck hat bei seiner Aufzählung mit der 13 nur deshalb Schluss gemacht, weil diese gemeinhin als Unglückszahl gilt und es noch so viele weitere Social Media Fails gibt.
Was man tun kann, wenn die Dinge gerade am entgleisen sind, ist bei Aliza Sherman nachzulesen.

Freitag, 12. Juni 2009

Die Grenzen der Kommunikation

Nachstehend ein Zitat von Stephanie Schmidt, selbständige Beraterin und Autorin, für den Weg ins Wochenende. (Krisen-)kommunikation kann nämlich nicht alles retten!

"Kommunikation hat aber auch klare Grenzen. Sie kann beispielsweise aus schlechten Produkten keine guten machen. Sie kann keine Gesetze ersetzen und sie sollte unbedingt ethische Grenzen einhalten."

In unserer Abteilung heißt das übersetzt: "We can not yet change reality!"

Dienstag, 2. Juni 2009

13 Regeln zur Schaffung von Vertrauen

leuchtturm_2_22512Gerade bin ich bei Stephen M. R. Covey auf 13 Regeln gestoßen, um Vertrauen zu schaffen oder wiederzugewinnen:
  1. Reden Sie gerade heraus
  2. Zeigen Sie Respekt
  3. Schaffen Sie Transparenz
  4. Korrigieren Sie Fehler
  5. Seien Sie loyal
  6. Liefern Sie Ergebnisse
  7. Werden Sie stetig besser
  8. Sehen Sie der Realität ins Auge
  9. Machen Sie sich die Erwartungen Dritter klar
  10. Übernehmen Sie Verantwortung
  11. Hören Sie zuerst zu
  12. Halten Sie Versprechen ein
  13. Bauen Sie existierendes Vertrauen aus