Ruhrbarone gegen Hannelore Kraft

AgenturDie NRW-Landeschefin der SPD, Hannelore Kraft, ist nicht die erste Politikerin, die sich mit Diskussionen um ihren Lebenslauf herumschlagen muss. Was die Ruhrbarone auf ihrem Blog jedoch momentan aufdecken und in immer neuen Beiträgen befeuern, könnte Kraft die Spitzenkandidatur bei der nächsten Wahl kosten. Das vermuten jedenfalls Hochkaräter wie Michael Spreng in ihren Blogs. Ruhrbaron David Schraven schrieb anfangs nur, dass Hannelore Kraft auf ihrer Homepage einen Passus kürzte, in dem ihre Tätigkeit für die Unternehmensberatung Zenit dargestellt wurde. Problem dabei: Zenit war wohl in einen Fördermittelskandal während der Amtszeit von Hannelore Kraft verwickelt. David Schraven stellte zwischen diesen beiden Sachverhalten einen Zusammenhang her und bekam danach eine Unterlassungserklärung von Krafts Rechtsanwälten geschickt, über die er auch bloggte, jedoch nicht unterzeichnete. Der Beitrag schlug dann richtig Wellen und hatte schnell mehr als 100 Kommentare, während der erste Artikel es noch auf zehn brachte. Im Spiegel erklärte Kraft dann, dass sie aus Platzgründen den Eintrag zu Zenit auf ihrer Homepage gekürzt habe. Auch das kommentierten die Ruhrbarone. Wieder mehr als 100 Kommentare. Inzwischen dürfte klar sein, dass Krafts Krisenmanagement zum Gegenteil dessen geführt hat, was es erreichen sollte.

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