Best Practices Krisenkommunikation – Teil 2: Vorbereitung auf die Krise

Um für eine Krise gewappnet zu sein, empfiehlt es sich, die folgenden vier Punkte in Angriff zu nehmen:
- Erstellen eines Krisenhandbuchs und mindestens jährliche Aktualisierung
- Bennennung eines Krisenteams, das ordentlich geschult wird und typischerweise aus den Abteilungen PR, Recht, Personal, Finanzen, Produktion & Qualität sowie Vertrieb & Marketing besteht
- Mindestens jährliche Krisensimulationen, um das Krisenhandbuch und die Fähigkeiten des Krisenteams weiterzuentwickeln
- Erstellen vorgefertigter Krisen-Botschaften in Form von Pressemitteilungen, Statements und Inhalten für dark sites inklusive anschließender Abstimmung durch Geschäftsführung und Rechtsberater
- Vermeidung der Aussage „Kein Kommentar“, da diese immer die Vermutung nahe legt, man sei schuldig und habe etwas zu verbergen
- Klare, nicht zu technische Sprache verwenden. Andernfalls gerät man in Verdacht, absichtlich Konfusion zu stiften, um Dinge zu vertuschen.
- Nervosität vor der Kamera vermeiden, da der Grund dafür oft als Täuschungsversuch interpretiert wird. Immer in die Kamera schauen und nicht herumstammeln oder gestikulieren
- Sprecher immer über die neuesten Entwicklungen der Krise auf dem Laufenden halten und die Botschaften der Organisation briefen
- Internetseiten mit vorgefertigten Textbausteinen vorbereiten, um sie in der Krise online zu schalten (dark sites)
- Intranet für die Krisenkommunikation vorbereiten (FAQs, Statements, dark sites)
- Kundendatenbank für direkte Ansprache via E-Mail nutzen, Anschreiben vorformulieren
- Corporate oder Crisis Blog für die direkte Kommunikation mit den Stakeholdern nutzen
Thomas.Zimmerling - 29. Jan, 07:45
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