Best Practices Krisenkommunikation – Teil 3: Krisenmanagement
Das Krisenmanagement kann in zwei Bereiche unterteilt werden: die ersten Reaktionen sowie das anschließende Reputationsmanagement. Für die anfängliche Krisenkommunikation gilt es, schnell, präzise und konsistent in den Äußerungen zu sein. Die Best Practices diesbezüglich lauten:
- Schnell sein und noch in der ersten Stunde nach Krisenbeginn ein Statement abgeben
- Präzision sicherstellen, indem alle Fakten geprüft werden
- Konsistent sein, indem der Sprecher immer auf dem Laufenden ist und die aktuellen Botschaften transportieren kann
- Das Wohlergehen der betroffenen Öffentlichkeit in den Vordergrund stellen
- Alle Kommunikationskanäle nutzen
- Mitgefühl mit etwaigen Opfern ausdrücken
- Die Mitarbeiter in den Statements nennen und einbeziehen
- Psychologische Betreuung der Betroffenen sicherstellen
- Den Angreifer attackieren
- Abstreiten einer Krisensituation
- Sündenbock außerhalb der Organisation beschuldigen
- Eigene Verantwortung klein reden und Einflussmöglichkeiten bestreiten (Provokation oder Uninformiertheit oder Zufall oder gute Absichten mit schlechten Folgen als Grund der Krise nennen)
- Schaden verharmlosen
- An Gutes aus der Vergangenheit erinnern
- Stakeholder für ihr Handeln loben
- Entschädigungen versprechen
- Entschuldigung und volle Verantwortung übernehmen
Thomas.Zimmerling - 30. Jan, 07:40
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